Mittwoch, 24. August 2016

[Leseprobe] Kapitel III: Headshot Heroes

Ja ich weiß. Viele Monde sind vergangen, seitdem ich das letzte Mal was über etwaige Neuigkeiten meines kommenden dritten Buchwerkes rausgelassen habe. Eigentlich hätte ich ja vorgehabt, dass der Spaß schon letztes Jahr zum Winter hin das Licht der Welt erblickt, aber wie es der Teufel so will, haben sich bekannterweise andere Projekte eingeschlichen, mir meine Zeit geraubt und den Fokus verschoben. So ist es eben im Leben. Aber jetzt haben wir Ende August, mir fehlen im Grunde nur mehr eineinhalb Kapitel, die Fotoauswahl/Bearbeitung und die lustige Layoutarbeit und ich bin guter Dinge, dass sich der Schwachsinn bis zur kommenden Messesaison ausgehen wird. So der Teufel es will und ich wieder mal flinker als das Licht bin. Selbstverständlich lasse ich euch alle möglichen Infos und News zukommen, sollte sich was Essentielles bzgl. Finalisierung tun. Bis dahin gibts wieder eine kurze Leseprobe aus dem Kapitel "Headshot Heroes", welches kurze Einblicke in mein Leben als Counterstrike-Spieler gibt. Genau. Wie auch sonst sind in der Fauna Diabolica wieder Geschichten abseits meiner Fischerlaufbahn zu finden, um zu zeigen, dass man nicht zwanghaft Angler sein muss, um völlig durchzudrehen:

"Anfangs war alles noch nett, ich ging in der Freude des fiktiven Schlachtgetümmels auf, hatte meinen Heidenspaß mit den computergesteuerten Gegnern und konnte etwaiges Unvermögen meinerseits leicht auf die unfaire und unbesiegbare Mächtigkeit der künstlichen Intelligenz schieben, was mein offensichtliches Versagen erträglich machte, wenn ich wieder mal untergegangen war. Doch dann kam die Zeit. Die Zeit, wo mehr oder weniger zufällig Personen in dein Leben treten, die dir den Schlüssel für ein Tor geben, welches ins Licht führt. Erlösung eröffnet und gleichzeitig aber das Portal der wahren Hölle symbolisiert. Die Pforte hat einen Namen. Die sogenannte Religion des virtuellen Schädelschießens. COUNTERSTRIKE. Online-Multiplayer. Gegen echte Menschen. Die ebenso hinter dem Monitor im verdunkelten Zimmerchen sitzen und sich die Genitalien reiben, wenn ihre nächste gepixelte Patrone ihr Ziel findet und irgendwo anders beim soeben erledigten Gegner die Lage eskaliert und Wutausbrüche der Sonderklasse losbrechen. Bist du deppat. Wie ein fettes, schwarzes Loch hat mich das Game in den Bann gezogen und Stunde für Stunde, Tag für Tag und Woche für Woche bin ich von der Arbeit heimgekommen, hab´ den Rechner aufgedreht und mich als Special Forces Cop oder Terrorist penetrieren lassen. Anders konnte man das keineswegs nennen, weil die ersten Wochen und Monate war ich in erster Linie nur eines: Opfer. OK, zu Beginn einer solch wertbefreiten Online-Karriere kann man damit noch halbwegs umgehen. Man ist ja der Rookie, der Newbie, der Noob. Noob war überhaupt das Schlimmste. Ich hab´ es im Chat auf diversesten Servern häufig gelesen und die haben nicht immer von den anderen gesprochen. Tjo. Aber jeder der mich halbwegs kennt weiß um die Tatsache Bescheid, dass ich nicht gerade zu der Kategorie Humanoid gehöre, welche mit solchen Fakten harmlos umgehen kann, um sich dann mit einem Lächeln auf den Lippen für die Demütigung zu bedanken, sich zu verabschieden und aus dem Spiel auszusteigen. Nie im Leben. Ja, es hat mich mental schon gefordert. Davon kann ich mich wirklich nicht freisprechen. Und statt einfach diese Geißel vom Rechner zu löschen, um mich fortan wieder geistig befreit  durch die Welt zu bewegen, bin ich reingekippt. Schwerstens..."

Mittwoch, 7. Oktober 2015

[Leseprobe] Kapitel II: Das limbische System


Tja. Ich habe versucht umzuschichten, Zeit freizuschaufeln die ich nicht wirklich habe, andere Prioriäten hinten anzustellen und das schier Unmögliche möglich zu machen. Aber leider bin ich auch nur ein Normalsterblicher, muss meinem täglich Brot nachgehen und genau deswegen ist es jetzt tragische Gewissheit. Ich brauch mir nichts mehr schönreden. Mein neues Werk wird im Jahre 2015 leider nicht mehr das Licht des Planeten erblicken. Ich hab´s verschissen. Aber im Grunde bin ich selbst schuld, weil andere Privatprojekte, wie hauptsächlich mein Platform-Game "Gurkor" mich intensivst an den Rechner fesseln und dieser Unfug mehr Zeit verschlingt, als ich mir jemals ausmalen durfte. Nein, andere Ausreden habe ich nicht anzubieten. Ich hab´ mein Maul aufgerissen und nun muss ich mir eingestehen, dass doch nicht alles machbar ist. Auch mein Tag hat nur 24h. Das ist mental schlimm genug und ich hoffe nicht zu viele meiner potentiellen Leser nun mit dieser Hiobsbotschaft enttäuscht zu haben, die schon sehnlichst auf die Lektüre warten. Mit der reinen Schreiberei wäre ich unter Umständen noch bis Mitte November fertig geworden, aber damit ist die Sache ja noch lange nicht gegessen. Da heisst´s dann stundenlang Fotos raussuchen, diese zu bearbeiten und dann muss der ganze Spaß auch noch in ein ansprechendes Layout gepresst werden. Das frisst eben gnadenlose Zeit und niemand hat was davon, wenn ich das irgendwie schnell zusammenrotze, nur damit ich dieses Jahr noch fertig bin. Das ist ja nicht der Sinn der Sache. Selbstverständlich werde ich mich bemühen die Fauna Diabolica baldigst, wie es mir eben möglich ist zu finalisieren und bis dahin gibt´s sicher den einen oder anderen Artikel in einschlägigen Fachgazetten oder auf meinem Blog zu lesen, um die Ära bis zur Geburt halbwegs erträglich zu gestalten. Versprochen. Aller Unkenrufe zum Trotz gibt´s jetzt trotzdem die nächste Leseprobe, diesmal aus dem Kapitel Nummer II - Das limbische System. Macht euch warm für die "echten" Erlebnisse urbaner Willenlosigkeit ;):

"Der Tag war böse, wirklich böse und ich trage einen Mentalrucksack voller Hass auf meinem Buckel vom vermaledeiten Job nach Hause. Nein, lange mache ich das nicht mehr mit. Die sollen sich einen anderen Idioten suchen, der ihnen die verfaulte Grütze vom Brot leckt. Es ist kalt, die Temperaturen befinden sich irgendwo unterm Nullpunkt und ein eisiger Wind bläst mir in die Fresse, nachdem ich aus der völlig überfüllten U-Bahn aussteige und zu Fuß den restlichen Heimweg antrete. Es ist halb acht abends und stockdunkel. Und wie ich so mit meinen 170cm Körpergröße pygmäengleich, mit meiner tief ins Gesicht gezogenen Bommelmütze, geschultertem Rucksack und Aggressionsmukke in den Gehörgängen dahinschlendere, schälen sich drei gar finstere Gestalten aus einer Mauernische und versperren den Weg. Etwa zehn Meter vor mir. OK, das sah mir als Veteran der Straße einer Millionenstadt schon mal nicht gut her. Nein, bitte nicht. Nicht jetzt. Auf etwaige sinnbefreite Diskussionen oder sogar Konfrontationen war ich jetzt nicht eingestellt. Kein Bock auf Stress. Keine Lust auf körperliche Betätigung. Aber das geht dann eben schnell, dass der Schalter für Leib und vor allem für den Geist auf Dinosauriermodus fällt. Unbemerkt stoppe ich die Musik an meinem Handtelefon in der Hosentasche und mache mich bereit. Mein präfrontaler Cortex und mein limbisches System arbeiten auf Hochtouren. Ich rieche Gefahr. Und wie ich es schon dunkel vermutet habe, weichen die Gesellen keinen Zentimeter als ich ihre Höhe erreiche. Langsam aber zielstrebig mag ich mich an der Mauer vorbeischieben, um ja keinen Rempler zu provozieren. Keine Chance. Die machen mir dicht. Na feine Sache. Bereits jetzt hat meine Hasstendenz einen Pegel erreicht, welcher sich vor der eines schwer verletzten Grizzlybären nicht zu verstecken braucht..."

Donnerstag, 13. August 2015

[Leseprobe] Kapitel I: Akte Annunaki

Jaja, lange war nichts mehr zu lesen, was aber nicht automatisch heisst, dass nichts passiert wäre. Jeder, der mich halbwegs kennt weiß um meine Umtriebigkeit Bescheid und kann sich daher bestens ausmalen, dass mir in meiner kargen Freizeit keine Sekunde langweilig ist. Das liegt wohl an meinen 317 Projekten die ich gleichzeitig versuche zu bewerkstelligen, was nicht immer so ganz so einfach ist. Nichts desto Trotz passiert es dann doch irgendwie. Langer Rede, kurzer Sinn: Die nächsten Kapitel sind abgeschlossen und ich bin immer noch guter Dinge, dass sich der Spaß bis zur kommenden Messesaison ausgehen wird. Ich glaube ;)
Um euch ein wenig aufs kommende Werk vorzubereiten, hier die erste Leseprobe aus Kapitel Nummer I - Akte Annunaki:

"Als Folge ergab sich eine zunehmende Vorherrschaft des Menschen über die übrige Flora und Fauna und daraus eine entsprechende Zunahme der humanoiden Population. Bäng! Schon stehen wir heute wo wir sind. Ganz am Rande des finalen Abgrunds und blicken nun verwundert und ängstlich in den Rachen der Vernichtung. Das war es dann mit der Menschheitsgeschichte. Feinste, höllische Szenarien wurden uns suggeriert, die ein klitzekleines Leuchten in manch dämonisches Auge zauberten. Der Himmel wird sich verdunkeln; Erdbeben, Flammeninferno, Explosionen und martialisches Geschrei das Ende einläuten. Nicht zu vergessen, Tsunamis, Meteoriteneinschläge, Sonneneruptionen, der Komplettausfall der Energieversorgung, Wirbelstürme und die atomare Endzeit. Sollte das wider Erwarten dann am 21.12.2012 nicht ganz so eintreten, kommen mit Sicherheit zur Not die Extraterrestrischen und annektieren unseren Planeten. Aber ohne Kuschelpolitik. Das versteht sich wohl von selbst. In Anbetracht dieser netten Zukunftsperspektiven, ist beispielsweise ein Haufen ganz Schlauer ansatzlos auf die Idee gekommen, sich in weiße Gewänder zu hüllen, irgendeinen Hügel zu erklimmen und dort aufs Licht zu warten. Sicherheitshalber haben sie dann, um nicht doch ewig ausharren zu müssen, kollektiven Suizid begangen. Geht ja schneller. Tja, auch eine Möglichkeit. Andere haben jeglichen Besitz verschenkt, Hab und Gut vernichtet, um völlig frei den Erlösern in die Arme zu fallen. Die Nächsten haben tonnenweise Nahrungsmittel gebunkert, Früchte eingekocht, Waffen poliert und Patronen geschlichtet. Zwei Millionen Jahre auf dieser Kugel und derart faszinierende, unterschiedliche Entwicklungen. Oder auch nicht. Doch dieser unzählbaren Divergenzen, waren dies keine möglichen Alternativen für mich persönlich. Erstens bin ich zu faul, zweitens zu pragmatisch, drittens zu interessiert und zu guter Letzt einfach zu erfahren. Immerhin bin ich Angler. Seit Dekaden. Da kann es für mich nur eine Lösung geben. Das sitz´ ich aus. Wie das Amen im Gebet…"

Montag, 27. April 2015

Kapitel FINAL!

Es geht voran. Wieder ist ein Meilenstein in den skriptologischen Erdboden gerammt. Nun sind alle Kapiteltitel final, richtig gereiht und warten auf weiteres Füllmaterial. Die erste Leseprobe aus "Akte Annunaki" folgt in den nächsten Tagen.
HANG LOOSE & TIGHT LINES
Sludge

Montag, 23. März 2015

FAUNA DIABOLICA - das dritte Auge!

Es ist soweit. Nach bereits mehreren, weniger dezenten Verlautbarungen meinerseits, lasse ich die räudige Katze nun endgültig aus dem Sack. JA, es kommt rechtzeitig zur Messesaison 2015/16 ein neues Werk aus dem Hause Sludge, welches das sogenannte dritte Auge in meiner skriptologischen Angelanarchie bildet und somit den ersten Triologie-Zyklus des geschriebenen Unfugs abschließt. Nach "Ahnungslos" und den "Beaverbunch Chroniken" steht nun die Enzyklopädie der mentalen Endzeit in reinst persönlicher Reflexion auf dem Plan. Macht euch warm für "FAUNA DIABOLICA". Allzuviel mag ich vorerst nicht verraten, eventuell nur, dass ich von mir relativ unbehandelte "harmlosere" Themen und aber sehr wohl einige, möglicherweise für manchen Probanden unangenehme Fässer aufmachen und behandeln werde. Der Angelzirkus hat unendlich tiefe Abgründe sonderlichster geistiger Mutationen und es wurde noch lange nicht alles gesagt, hehe.
Jedenfalls ist dieser Blog wie gewohnt ins Leben gerufen worden, um euch bzgl. meines kommenden Werkes auf dem Laufenden zu halten und in unregelmäßigen Abständen Infos und Leseproben unter den Rüssel zu reiben. An dieser Stelle natürlich auch das fetteste THX an all meine treuen Leser, die mich immer wieder motivieren weiter zu machen und nicht auf die linguistische Bremse zu steigen.
Und darum kann ich euch jetzt schon mit Sicherheit sagen: Keine Sorge, FAUNA DIABOLICA wird alles in den Schatten stellen, was ich bis jetzt rausgelassen habe ;)
HANG LOOSE & TIGHT LINES
Sludge